Gemeinsame Pressemitteilung: CDU-Abgeordnete schreiben an Ursula von der Leyen / Win-Win-Situation für die Transformation der Stahlindustrie und mehr Flexibilität für Autoindustrie sowie -hersteller
Die Nutzung von grünem Stahl soll den Autoherstellern bei der Erreichung der CO2-Flottengrenzwerte anerkannt werden und damit mehr Flexibilität geben. Dies fordern vier einflussreiche Abgeordnete der größten Faktion im Europäischen Parlament (EVP, Christdemokraten). Der umweltpolitische Sprecher Dr. Peter Liese, der sozialpolitische Sprecher Dennis Radtke, der industriepolitische Sprecher Dr. Christian Ehler und der verkehrspolitische Sprecher Jens Gieseke schreiben in einem Brief an Ursula von der Leyen, dass dies der Technologieneutralität und dem Lebenszyklusdenken nutzt und gleichzeitig Anreize für die Produktion von grünem Stahl in Europa bietet.
Insofern sprechen sie von einer Win-Win-Situation: „Wir als EVP fordern seit langem, dass die CO2 PKW Verordnung so abgeändert wird, dass sie zwar dem Klimaschutz dient, aber nicht einseitig bestimmte Technologien vorschreibt. Die einseitige Festlegung auf nur eine Technologie ist der falsche Weg. Auch ein Hybridfahrzeug, bei dessen Produktion grüner Stahl eingesetzt wird, trägt zum Klimaschutz bei. Und das sollte bei der Berechnung auch anerkannt werden. Außerdem brauchen wir dringend einen Markt für grünen Stahl, damit die Stahlunternehmen, die sich auf den Weg zur Transformation gemacht haben, auch entsprechende Absatzmärkte haben. Mit unserem Vorschlag schlagen wir also zwei Fliegen mit einer Klappe.“
Am kommenden Dienstag wird die Kommission ihren Vorschlag vorlegen. Neben der dringend erforderlichen Flexibilisierung des Verbrennerverbots durch die Einbeziehung von Plug-in-Hybriden, Range-Extendern und alternativen Kraftstoffen sollte die Kommission dabei zudem Ansätze zur systematischen Berücksichtigung von grünem Stahl vorlegen.
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