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Kampf gegen den Krebs wird zur Top-Priorität der nächsten Europäischen Kommission unter Manfred Weber

Gemeinsam mit mehreren Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Ländern hat der Spitzenkandidat der europäischen Christdemokraten für Europawahl am 26. Mai, Manfred Weber (CSU), soeben einen Masterplan im Kampf gegen den Krebs vorgestellt. Der Kampf gegen den Krebs soll zu einer absoluten Priorität der nächsten Europäischen Kommission gemacht werden, die Manfred Weber als Kommissionspräsident anführt. Manfred Weber legte zehn Vorschlägen vor, wie er den Kampf gegen den Krebs in Europa antreten will. Unter anderem soll ein Digitales Europäisches Krebszentrum und eine europäische Plattform für Telemedizin und ehealth eingerichtet werden. Krebsprävention soll ebenfalls europäisch gestärkt werden. Dr. med. Peter Liese, gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten),  begrüßte die neue Initiative ausdrücklich. „Gemeinsam haben wir als Fraktion den Kampf gegen den Krebs in Europa schon als unsere Priorität für die kommende Legislaturperiode beschlossen. Wir wollen unserer Möglichstes tun, damit in Europa in 20 Jahren niemand mehr an dieser schrecklichen Krankheit sterben muss. Ich bin froh und dankbar, dass unsere Ideen dieses Ziel zu erreichen, aufgenommen wurden. So ist eine bessere, europaweite Nutzung von verfügbaren Daten sowohl für die Forschung als auch für die Behandlung absolut notwendig, insbesondere vor dem Hintergrund immer häufiger auftretender spezieller Unterarten von Krebs. Ein Digitales Europäisches Krebszentrum kann hier unter Berücksichtigung der strengen Datenschutzregeln eine große Hilfe leisten und sowohl für Forscher als auch für die behandelnden Ärzte einen echten Mehrwert bieten.“ Der Arzt und Europaabgeordnete begrüßte außerdem, dass die Chancen von ehealth und Telemedizin besser genutzt werden sollen.

„Bei der Behandlung von Krebs sollte die Distanz zwischen Facharzt und Patienten zukünftig keine Rolle mehr spielen und Patienten, die eine spezielle Therapie in Anspruch nehmen wollen, sollten von den besten Ärzten behandelt werden, ohne Reisestrapazen auch wenn diese weit weg oder etwa in einem anderen Mitgliedsland beheimatet sind. Eine europäische Plattform für Telemedizin und ehealth kann dazu einen erheblichen Beitrag leisten und die Austauschbarkeit von sensiblen Patienteninformation oder die Interoperabilität  von verschiedenen Systemen garantieren. Wir können durch diese Vorschläge einen echten europäischen Mehrwert schaffen und das gemeinsame europäische Potential besser ausnutzen“, so Liese.

Masterplan gegen Krebs

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