Peter Liese und CDU Kreuztal zu Besuch bei ZF Friedrichshafen AG am Standort Kreuztal

„Die Automobilzulieferer sind ein Herzstück der Industrie in Südwestfalen, deshalb prüfe ich alle Entscheidungen in Brüssel und Straßburg auch darauf hin, welche Auswirkungen sie in diesen Bereich haben. Der Autoverkehr muss dringend klimafreundlicher werden, aber dabei müssen wir verschiedene Technologien nutzen. Da reine Elektro- und Wasserstoff-Autos für die meisten Menschen noch nicht erschwinglich beziehungsweise einsetzbar sind, wird der Plug-in-Hybrid (ein solches Auto fahre ich auch selber) im nächsten Jahrzehnt eine wichtige Rolle spielen“, erläuterte Peter Liese bei einem gemeinsamen Besuch mit Vertretern der CDU Kreuztal beim Besuch der Firma ZF Friedrichshafen AG am Standort Kreuztal. Das Unternehmen unterstützt die Elektrifizierung sowie weitere innovative Mobilitätslösungen und entwickelt dafür zahlreiche Produkte, wie beispielsweise Hybrid-Getriebe. Liese ist der Meinung, dass das vollelektrische Fahrzeug nur eine Teilantwort zur Erreichung der Klimaziele sein kann. Plug-in-Hybride können der Elektrifizierung zum Marktdurchbruch verhelfen. Diese Fahrzeuge schaffen die meiste Pendlerstrecke vollelektrisch und erst bei weiteren Fahrten greift der Verbrennungsmotor ein.

Peter Liese im Gespräch mit dem Präsidium des europäischen Batterieverbandes / Dr. Marc Zoellner aus Brilon-Hoppecke neuer Vorsitzender


Die zentrale Bedeutung von Batteriespeichern für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen deutscher und europäischer Klimaziele stand im Mittelpunkt eines Gedankenaustauschs zwischen Peter Liese und dem Verband der europäischen Batterieherstellte EUROBAT bei der Firma Hoppecke in Brilon. „Für viele Menschen sind Batterien das neue Feindbild und natürlich gibt es Probleme, die wir gemeinsam angehen müssen. Die Gewinnung der Rohstoffe und die Entsorgung muss so umweltfreundlich wie möglich durchgeführt werden“, sagte Peter Liese anlässlich eines Gesprächs mit dem Vorstand der europäischen Batteriehersteller in Brilon-Hoppecke.

Auch 2020 können 18-Jährige profitieren und die EU entdecken / Bis zum 28. November werden 20.000 Reisetickets verlost

Alle 18-Jährigen, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2001 geboren sind, haben die Möglichkeit, sich für einen kostenlosen Travel-Pass der EU-Initiative DiscoverEU zu bewerben. Darauf weist der südwestfälische Europaabgeordnete Dr. Peter Liese hin. Die erfolgreichen Bewerber können bis zu 30 Tage alleine oder mit bis zu vier Freunden in einer Gruppe quer durch Europa reisen. Bisher hatten rund 50.000 junge Menschen die Gelegenheit, mit DiscoverEU das kulturelle Erbe des Kontinents zu erkunden, Menschen kennenzulernen, von anderen Kulturen zu lernen und so zu erfahren, was Europa eint.
„Ich würde mich freuen, wenn sich zahlreiche Jugendliche aus Südwestfalen für die Idee eines Europa ohne Grenzen begeistern und sich für DiscoverEU bewerben“, so Peter Liese.   

Weitere Informationen zu DiscoverEU erhalten Sie im Europäischen Jugendportal

Tolles Projekt schützt die Umwelt und verringert Abhängigkeit von Importen / Europäischen Union unterstützt Entwicklung / Peter Liese bei Remondis in Werdohl


„Eine tolle Erfindung aus Westfalen ermöglicht das Recycling von Phosphor aus dem Klärschlamm und löst damit ein Problem für ganz Europa“, so beschreibt Peter Liese die Entwicklung des Ingenieurs Dr. Martin Lebek und seinem Team, die das Verfahren für die Firma Remondis entwickelt haben. Er besuchte die Anlage in Werdohl gemeinsam mit dem CDU Stadtverbandsvorsitzender Detlef Seidel.

Phosphor ist für alle Lebewesen wichtig, ist bei Aufbau und Funktion der Organismen in zentralen Bereichen beteiligt und ist Hauptbestandteil z.B. in Düngemitteln. Doch die Phosphor-Vorkommen sind begrenzt und in Deutschland kommt das Element überhaupt nicht vor. Dabei ließe sich laut Remondis einen Großteil des deutschen Phosphor-Bedarfs aus dem Abwasser decken. Phosphor kommt auf natürlichem Weg ins Abwasser und landet in den Kläranlagen im Klärschlamm. Durch das Verfahren kann Phosphat für die Produktion von Dünge- und Futtermitteln, kostengünstig und im industriellen Maßstab aus der Asche von verbranntem Klärschlamm gewonnen werden. Zudem enthält das Phosphat weniger giftige Verunreinigungen.

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