Peter Liese besucht LEADER-Projekt „UnternehmenswertArzt“


Der drohende Ärztemangel ist eine große Herausforderung für die gesamte Region Südwestfalen. Im Kreis Olpe haben ein Arzt und eine Beraterin jetzt ein innovatives Projekt gestartet um junge Mediziner in unserer Region zu bekommen. Die Europäische Union unterstützt das Projekt durch das LEADER-Programm.  Bei einem Ortstermin informierte sich Dr. Peter Liese, selber Arzt, über die konkrete Umsetzung. Lara Bäumer, Beraterin für Arztpraxen und Stefan Spieren Arzt aus Wenden-Hünsborn haben ein umfangreiches Netzwerk ins Leben gerufen um junge Mediziner, die sich in unserer Region niederlassen wollen, zu unterstützen. Die Niederlassung ist oft mit vielen Herausforderungen und vielen Hürden verbunden. Es geht um wirtschaftliche Fragen, aber auch die Frage wie man geeignetes Personal findet und erfolgreich führt. Um den jungen Medizinern Ängste zu nehmen und ihnen konkret zu helfen, wird ein kostenfreies Coaching für niederlassungswilligen Ärztinnen und Ärzte angeboten. Über eine Internet-Plattform „UnternehmenswertArzt“ werden zahlreiche Angebote gemacht, unter anderen eine kostenlose Beratung in Rechtsfragen und wirtschaftlichen Fragen. Partner sind zunächst der Kreis Olpe und die dortigen Kommunen. Eine Ausweitung auf ganz Südwestfalen ist aber ausdrücklich erwünscht.

Peter Liese besichtigt Wasserstoff-Tankstelle in Siegen / Aus „H2 Siegerland“ wird „H2 Südwestfalen“


Klimaschutz ist nicht nur bei uns vor Ort in Südwestfalen, sondern auch in den europäischen Gremien zur Zeit das Thema Nummer 1. Peter Liese berät mit der zukünftigen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen regelmäßig über die Frage, wie Europa dem Wunsch vieler, vor allem junger Menschen, nach ambitionierten Klimaschutz nachkommen kann, ohne dabei Arbeitsplätze und Wohlstand aufs Spiel zu setzen. Moderne Technologien wie Wasserstoff sind dabei nach Ansicht Lieses ein wichtiger Schlüssel, deshalb besuchte er gemeinsam mit dem Siegener Bürgermeister  Steffen Mues die Wasserstoff-Tankstelle im Siegener Gewerbegebiet „Oberes Leimbachtal“. Liese zeigte sich begeistert von dem Engagement des Netzwerks „H2 Siegerland“. Ziel ist es nicht nur wasserstoffbetriebene Autos in größerem Stil in der Region fahren zu lassen, sondern Wasserstoff auch industriell einzusetzen. „Wasserstoffbetriebene Autos sind im Vergleich zu Diesel- und  Benzinfahrzeugen natürlich umweltpolitisch ein großer Vorteil, weil sie weder CO2 noch andere Schadstoffe produzieren. Im Gegensatz zur Elektromobilität werden keine seltenen Erden gebraucht und die Reichweite ist deutlich größer. Wir müssen allerdings noch einiges tun, damit die Kosten reduziert werden. Mobilität darf auch in Zukunft kein Luxusgut sein“, so Liese.

Peter Liese besucht Firma State of the Art am Möhnesee


„So macht Umweltschutz Spaß“,  dies ist das Resümee eines Besuches von Peter Liese bei der Firma State of the Art am Möhnesee-Körbecke. Die Firma State of the Art bietet Wassertrinkflaschen aus Glas an, die hochwertig künstlerisch gestaltet werden. Ziel ist es den Ressourcenverbrauch durch Plastikflaschen zu reduzieren. Immer mehr Menschen verzichten freiwillig auf Plastikflaschen und genießen Trinkwasser aus Mehrwegflaschen. Auf diesen Trend setzt State of the Art. Der Geschäftsführer Karsten Ludwig und Peter Liese kennen sich aus ihrer gemeinsamen Bundeswehrzeit in Möhnesee-Echtrop. Peter Liese begrüßte die innovative Idee. „Das Europäische Parlament setzt sich mit Nachdruck dafür ein, den Verbrauch von Einwegplastik zu reduzieren.  State of the Art zeigt das dies möglich ist, ohne dass man dabei wirklich auf Komfort verzichten muss“, betonte Peter Liese.

Peter Liese kritisiert internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO / Europäischer Emissionshandel muss gestärkt- und nicht wie von ICAO geplant, abgeschafft werden

 
Eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, nämlich die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO, versucht den Klimaschutz zu behindern. Dies prangert der umweltpolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP Christdemokraten), Dr. Peter Liese an.
„Schon 1997 im Klimaabkommen von Kyoto wurde der ICAO der Auftrag gegeben, den Klimaschutz im internationalen Flugverkehr zu regeln. Seitdem ist sehr wenig geschehen. Jetzt liegt ein Entwurf für ein internationales Abkommen namens CORSIA auf dem Tisch, das nach meiner Ansicht aber eher ein Deckmäntelchen und ein Etikettenschwindel ist, als wirklicher Klimaschutz. Die Fluggesellschaften sollen nicht gezwungen werden ihre Emissionen zu begrenzen. Alle Emissionen die bis zum nächsten Jahr, d.h. 2020, stattfinden, werden überhaupt nicht geregelt, nur die Emissionen die ab 2021 zusätzliche in die Luft geblasen werden, sollen kompensiert werden. Das heißt, auch diese werden nicht reduziert, sondern es sollen Projekte finanziert werden, um die Emissionen an anderer Stelle auszugleichen. Die Kriterien für diese Projekte sind aber sehr schwach, daher befürchten wir einen Etikettenschwindel der dem Klima nichts bringt“, so Liese.

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