Müssen in nachhaltiges Wachstum investieren und brauchen dafür Unterstützung der Finanzmärkte

Heute hat das Europäische Parlament einen neunen Rechtsrahmen für nachhaltige Investitionen („Taxonomie Finanzprodukte“) beschlossen. Hierbei geht es um die Klassifizierung nachhaltiger Geldanlagen. „In der Finanzierung zur Klimaneutralität können wir uns nicht nur auf öffentliche Gelder verlassen. Auch die Finanzmärkte müssen uns dabei helfen, in nachhaltiges Wachstum zu investieren. Viele Investoren sind dazu bereit, in Nachhaltigkeit zu investieren und gerade deswegen brauchen wir jetzt einen klaren Rechtsrahmen, damit es nicht zu 'Green-Washing' kommt“, erklärte der umweltpolitische Sprecher der größten Fraktion (EVP-Christdemokraten) im Europäischen Parlament Peter Liese.

„Gerade in der Corona-Zeit und vor allem nach der Krise müssen wir nachhaltige Investitionen tätigen und dürfen das Geld, das die Kommission und die jeweiligen Mitglieder gerade bereitstellen, nicht für alte Technologien ausgeben. Wir bürgen der nächsten Generation hohe Schulden auf, dazu dürfen jetzt nicht auch noch Umweltschulden kommen“, so Liese.

Impfstoff gegen Covid-19 muss sicher und schnell verfügbar sein, sowie in großen Maßstäben produziert werden können / Europäische Zusammenarbeit unverzichtbar


"Wir brauchen einen Impfstoff, der sicher und schnell verfügbar ist, sowie in großem Maßstab hergestellt werden kann", so der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christendemokraten), Dr. Peter Liese, im Vorfeld der Vorstellung der Impfstoffstrategie der Europäischen Kommission. Die Kommission wird am Mittwoch eine Reihe von Vorschlägen vorlegen, um so schnell wie möglich einen Impfstoff gegen Covid-19 zur Verfügung zu stellen. Ein Schlüsselelement des Vorschlags ist ein gemeinsamer Ankauf von Impfstoffen. Die Kommission wird vorschlagen, 2,4 Milliarden Euro aus dem EU-Notfallplan auszugeben, um Impfstoffdosen zu reservieren, auch wenn der Impfstoff noch nicht zugelassen ist. Dies baut auf einer Initiative Frankreichs, Deutschlands, Italiens und der Niederlande auf, die bereits in der vergangenen Woche einen Vertrag mit der Firma AstraZeneca abgeschlossen haben.

Nachhaltige Waldbewirtschaftung ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht unverzichtbar

Im Rahmen des „Green Deal“ wird die Europäische Kommission auch eine neue EU-Waldstrategie vorlegen. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments forderte diesbezüglich heute, dass diese Strategie auch finanzielle Unterstützung für die Waldbesitzer beinhalten müsse. Darauf machte der umweltpolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten), Dr. Peter Liese aufmerksam.

„Die nachhaltige Waldbewirtschaftung muss sich im Interesse der Allgemeinheit weiterhin lohnen. Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass die Bewirtschaftung rentabel bleibt“, so Liese. Durch die extreme Trockenheit der letzten Jahre und Schädlinge wie den Borkenkäfer sind die Wälder nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern wie Tschechien, Slowakei, Frankreich in höchster Gefahr.

Peter Liese wirbt für Corona-Warn-App / Digitale Lösung auch für Menschen ohne Smartphone und grenzüberschreitende Anwendung verlangt

„50 % der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus werden übertragen bevor der Überträger überhaupt Krankheitssymptome hat. Deswegen können die Gesundheitsämter auch beim größtmöglichen Engagement nicht alle Betroffenen so schnell informieren, dass die Ausbreitung langfristig effektiv gestoppt wird. Um eine zweite Welle, möglicherweise einen neuen Lockdown, mit all den negativen Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft zu verhindern, halte ich die von der Bundesregierung bereit gestellte Corona-Warn-App deshalb für einen ganz wichtigen Schritt. Das Coronavirus ist weiter unter uns und die Entwicklung in anderen Ländern wie Brasilien und Russland zeigt, wie gefährlich es weiterhin ist. Durch die strengen Maßnahmen der vergangenen Monate und die recht hohen Temperaturen, sind wir im Moment in einer guten Situation. Aber es ist überhaupt nicht sicher, dass das so bleibt. Im Herbst kann durchaus eine zweite Welle kommen und um diese zu verhindern ist die Corona-Warn-App ein wichtiges Instrument“, dies erklärte der Europaabgeordnete und Arzt Dr. Peter Liese, anlässlich des offiziellen Starts der Corona-Warn-App der Bundesregierung. 

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